Donnerstag, 3. Mai 2012

0 - 10 - 0

Alles war dabei in letzter Zeit. Jede Stimmung.
Selten rauf, manchmal jedoch steil.
Ich bin gewachsen. Ich habe soviele Skills erworben, die nur darauf gewartet haben, eingesetzt zu werden.
Ich bin zurückgefallen. An mir hängt soviel Scheiße, dass ich lediglich dem Gesetz der Schwerkraft folgte.
Aber ich weiß, was ich brauche. Ich weiß, wo meine Fehler lagen.
Wo u.a. Fehler lagen: in der Hoffnung (2.), im unbedingten Wunsch, gemocht / geliebt zu werden (1.). War ich jemandem sympathisch, fühl(t)e ich mich in der Pflicht, dass zu erwidern. Ich fühle mich noch immer verpflichtet, aber der Alarm in meinem Kopf ist unüberhörbar laut geworden. Ich bin aus diesem Grund Beziehungen eingegangen, habe gute Beziehungen beendet. Weil da jemand war, der mich wollte. Und dann ein anderer, der mich wollte. Hey, da kann ich doch nicht "Nein" sagen. Wie ferngesteuert bin ich dem nachgelaufen.

Ich laufe dem noch immer nach. Aber nur ein bißchen. Länger, als andere vielleicht, aber nicht bis zum Schluss.

Jetzt ist das so. Zwei Beziehungen, die ich trotz allem nicht missen möchte, gehen auf das Konto dessen. Dennoch, mein Entwicklungstempo macht mir Angst. Ich bräuchte ca. 3 Leben, um da anzukommen, wo diejenigen sind, wo ich gern wäre. Habe ich aber nicht.

Die Hoffnung............. Es wird gut. Halte aus. Es muss gut werden. Es wurde nicht gut. Es wurde immer schlimmer. Unfassbar schlimm. Die Hoffnung ist tatsächlich zuletzt gestorben.

Heute Morgen schau ich aus dem Fenster. Da steht ein junger Hirsch. Ein zartes Geweih tragend, 2 m von meinem Fenster entfernt. Ich beobachte ihn lange, er schaut mich an und läuft nicht davon. Dsa sind die Momente, in denen ich dankbar bin und in denen ich hier nicht weg will. Weil ich aus dem Chaos im Frieden gelandet bin. Und doch muss ich. Vielleicht später mal wieder?

Warum hat es nur nicht geklappt? Ich weiß die Antwort. Sie ist logisch. Trotzdem.... warum hat es nicht geklappt????????

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